Guardian of Tibet - Viggo & Kailash
 
Mein Name ist Jacqueline Volkmann und ich möchte sehr gern mit meiner Homepage, Ihr Interesse an dieser außergewöhnlichen Rasse, dem Do-Khyi, wecken. Da ich in keinster Weise auf Erfahrungen mit Herdenschutzhunden zurückblicken konnte, jedoch diese Rasse mich faszinierte und interessierte, setzte ich alles daran, um mich sachkundig zu machen. Was sich als wirklich schwierig herausstellte, da es kaum Bücher über diese Rasse gab. Durch intensive Suche im Internet wurde ich jedoch bald fündig. Nun gab es für mich kein Halten mehr. Ich hatte das Glück an einen sehr guten Züchter, zu geraten, der mich ausgiebig über die Rasse informierte und der zu diesem Zeitpunkt auch einen Wurf hatte. Das war am 14. Januar 2004, als unsere kleine Aicha das Licht der großen, --»
 
weiten Welt erblickte. Es folgten zahlreiche Telefonate mit Markus, um auch ständig auf dem neuesten Stand über die Entwicklung unserer kleinen Lady zu sein. Im März 2004 war es dann endlich soweit und Marwitz war um einen Vierbeiner in der Gemeinde reicher. Natürlich wurde gleich Urlaub genommen, um auch jede Minute mit meinem „Aichalinchen“ zu verbringen. Es war faszinierend, wie selbstbewusst und auch wie selbstsicher sie ihr neues Umfeld in Augenschein genommen hat. Aicha hatten wir schon ab dem ersten Tag fest in unsere Herzen geschlossen. Sie wurde von allen total verwöhnt, was bei so einem süßen Wonneproppen auch niemandem schwer gefallen war. Doch leider haben wir sie auch ganz schön verzogen. Im nach hinein muss ich zugeben auch Fehler in der Erziehung gemacht zu haben, da ich mich auch oft hinreißen ließ Aicha aber auch fast jeden -
Guardian of Tibet - Aicha
 
Unsinn zu verzeihen. Jedoch ich glaube, jeder Ersthundbesitzer lernt nur aus seinen Fehlern. Daher finde ich es auch sehr schade, dass es einige Züchter und auch Hundehalter gibt, die einem davon abraten, sich als Ersthund einen HSH zu halten. Natürlich sind sie schwierig in ihrer Art, aber mit einer tüchtigen Portion Selbstvertrauen, viel Zuwendung und Aufmerksamkeit, vor allem aber auch das Interesse an dieser Hunderasse und wie man bei uns sagt mit sehr viel Geduld und Spucke, gibt es nicht schöneres als einen Do-Khyi heranwachsen zu sehen. Aicha hat sich zu einer wunderschönen, imposanten Do-Khyi-Lady entwickelt. Der typische Do-Khyi Stursinn ist bei ihr ganz besonders ausgeprägt. So ging die Zeit ins Land und Aicha betrachtete ihre Umwelt immer mit neugierigeren Blicken. Unsere Spaziergänge wurden immer länger, je älter sie wurde. Sie genoss es mit mir durch die Felder zu streifen, von den dicken Hummeln, die immer so schön um ihre Nase brummten, bekam sie nie genug. Auch die vielen bunten Blümchen, an denen Aicha immer mit ihrem dicken Knuddelnäschen schnuppern musste, faszinierten sie. Na und ich bekam nie genug davon, sie dabei zu beobachten. Gerade bei unseren Feldspaziergängen ließ ich sie auch oft freilaufen. Bis zu ihrer ersten Läufigkeit war auch alles schick. Doch dann kam es richtig „Dicke“. Aicha genoss ihre neuen Freiheiten sichtlich, und zwar dann schon so, dass sie mir immer ausbüchste. Sie lief aber wirklich allem hinterher was sich irgendwo bewegte.--»
 
Ob es Jogger waren, Fahrradfahrer oder andere Familien, die mit ihrem Hund spazieren gingen, Aicha schloss sich ihnen immer mit großer Freude an. Ich fand das gar nicht mehr so lustig, zumal sie ja nun schon an Größe und Gewicht stark zugenommen hatte und gerade fremde Leute ihr mit sehr viel Respekt entgegengingen. Also musste meine Wuchtbrumme wieder an die Leine. Was nun? Jeder wollte, dass es Aicha gut geht, dass sie eben auch viel mit ihren Artgenossen spielen kann. Was lag da näher, als die Überlegung, sich noch einen zweiten Hund anzuschaffen. Da wir in einer sehr feld- und waldreichen Gegend wohnen, bot es sich doch an. Es sollte wieder ein Do-Khyi sein und natürlich aus dem selben Zwinger wie unsere Aicha kommen, da ich diesem Hundezüchter vertraue. Wir haben uns als Zweithund für einen Rüden entschieden, da Aicha kastriert werden sollte. Nun begann wieder eine lange Wartezeit, da der Wurf erst in Planung war. Aber diesmal verging die Wartezeit schneller, wir hatten ja unsere „Dicke“. Zwischenzeitlich trafen wir uns mit einem guten Bekannten, der den Vater von unserer Aicha und deren Bruder besaß. Diesen Treffen, die wir regelmäßig durchführten, haben wir immer entgegengefiebert, weil man neugierig war, wie sich die Kleinen wieder entwickelt hatten. --»
 
Außerdem machte es uns allen einen riesigen Spaß zuzusehen, wie Aicha und Balu ihren Papa Blue immer wieder neckten, und wie ruhig und ausgeglichen Blue auf diese Spielattacken reagierte. Na gut, bis auf manchmal, wo er sich auch einfach verkrümelte, weil es ihm zu viel wurde.Dann endlich zum Ende Herbst 2004 kam die erfreuliche Nachricht, dass die Hündin trächtig ist. Die Welpen erblickten am 4. Januar 2005 das Licht der Welt. Wir haben uns riesig gefreut, dass es der Hundemama und ihren Baby´s gut ging. Dann endlich im März 2005 war es wieder so weit, und wir konnten unseren kleinen Viggo mit nach Hause nehmen. Wir haben für Bekannte den kleinen Kailash mitgenommen. Doch leider haben diese, nach anfänglicher Freude, Probleme mit dem kleinen Kerl gehabt. Nach einigem Hin und Her gaben sie den Welpen zurück. Nun hatten wir den süßen Fratz zur Pflege. Doch schon nach kurzer Zeit waren wir uns einig, dass wir Kailash nicht mehr weg geben können, da er sich ohne Schwierigkeiten super bei uns eingelebt hatte. --»
 

Und so kam es, dass wir auf einmal drei dieser "knuddeligen Urviecher" hatten. Mittlerweile hat sich unser Hunderudel gefestigt. Es ist schön mitzuerleben, wie die Hunde untereinander die Rangfolge festlegten. Viggo ist der souveräne Rudelführer. Er respektiert jedoch auch die anderen Beiden. Wenn er z. B. mit Aicha toben will, sie aber überhaupt keine Lust auf diese Raufereien hat, zeigt auch sie ihm schon mal wo der Hammer hängt. Er respektiert dieses und tobt halt mit seinem Bruder weiter. Das Zusammenspiel der beiden Rüden begeistert mich jedes Mal. Wenn es auch Viggo mal zu bunt wird, zeigt er seinem Bruder bis hierhin und nicht weiter. Kailash unterwirft sich ihm sofort und alles ist wieder gut. Die drei sind ein super eingespieltes Team geworden.

Ihre Jacqueline Volkmann

Meine Hunde kommen aus dem Zwinger "Magic of Tibet", Inh. Markus Goß

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